Decken und Jacken aus Daunen = Tierquälerei!

2016-10-15T11:06:29+00:00 23.03.2013|Categories: Tierschutz / Veganismus|Tags: , |

Viele Leute machen sich keine Gedanken darüber, woher die Daunen eigentlich stammen, die im Winter doch so schön warm halten. Ich denke, würde man die Leute mit der Realität konfrontieren, würden sie bei der nächsten Decke vielleicht doch eher zu Polyester greifen. Also Fakten auf den Tisch!

Man unterscheidet zwischen zwei Arten bei der Daunengewinnung: Lebendrupf und Schlachtrupf. Beim Schlachtrupfen werden dem Tier nach dessen Ableben die Federn und Daunen meist maschinell entfernt. Bei der Lebensrupf werden der lebenden Gans die Federn herausgerissen. Dies ist für die Firmen besonders profitabel, da man sich so mehrmals an der Gans bedienen kann. Das Verfahren ist aber überaus schmerzhaft für die Gänse, da diese für das Entfernen nicht betäubt werden. Lt. Wikipedia werden 90 % der Daunen und Federn durch Schlachtrupf gewonnen. Wer jetzt aber annimmt, dass diese Tiere ein glückliches, schmerzfreies Leben geführt haben, da sie das Rupfen der Federn nicht mehr mitbekommen, der täuscht sich.

Daunen aus der Schlachtrupf sind nur ein Abfallprodukt der Tiere, die zuvor qualvoll gehalten wurden und die dann gegessen werden. Darunter befinden sich auch Daunen von Stopfleber-Gänsen.

Da es kein offizielles Siegel oder ähnliches gibt, hat der Verbraucher keine Möglichkeit zu erkennen, aus welchem Land die Daunen stammen und wie sie gewonnen wurden.

Folgendes Bericht zeigt das Tierleid, dass mit der Daunengewinnung verbunden ist:

Alternativen?

Ob bei Decken, Jacken oder Schlafsäcken – Alternativen gibt es viele. Einfach im Laden Ausschau nach Mikrofaser/Polyester halten. Von Seide als Alternative sollte man ebenfalls Abstand nehmen, da diese von Raupen stammt und den Daunen in Punkto Tierleid in nichts nachsteht.

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