Zoo in Magdeburg

Der Magdeburger Zoo mit Dr. Kai Perret als Geschäftsführer zählt zu den umstrittensten Zoos in Deutschland. Diese Seite soll einen Überblick über die fragwürdigen Machenschaften bieten.

2001 bis 2003 – Todesserie im Affenhaus

Im Jahr 2000 wurde im Magdeburger Zoo ein neues Haus für die Affen gebaut. Schon nach wenigen Monaten kamen erste Baumängel zum Vorschein. Aufgrund der schlechten Belüftung hatten sich Schimmelpilze gebildet. Bei den drei Orang-Utans wurde kurze Zeit später eine Lungenentzündung festgestellt. Im Juli 2001 starb der erste Orang-Utan, im Januar 2003 verstarb dann der Zweite. Der dritte Orang-Utan litt im Frühjahr 2003 an einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung, die er überlebte.

Die Organisation Pro Wildlife erstattete Anzeige gegen den Zoo. Als Konsequenz daraus musste der Zoo im Juni 2003 das Affenhaus schließen.

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2008 – Strafanzeige wegen Tigermord

Der wohl bekannteste Fall ereignete sich 2008. Da die neugeborenen Tigerbabys nicht reinrassig waren, wurden diese nach ihrem ersten Lebenstag vom Zoodirektor und drei Helfern umgebracht. Ein Gentest hatte gezeigt, dass der Vater nicht nur von Sibirischen, sondern auch von auch von Sumatra-Tigern abstammt. Da der Zoo sich für die sogenannte Erhaltungszucht einsetzte, waren die drei Tigerbabys wertlos für ihn und haben wichtige Plätze für reinrassige Tiger blockiert.

Nach der Tötung wurde Anzeige gegen den Magdeburger Zoo erstattet. Lt. dem deutschen Tierschutzgesetz ist die Tötung ohne vernünftigen Grund strafbar. Der Zoodirektor und seine drei Helfer wurden zunächst zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. In der zweiten Instanz wurde das Ganze auf eine Geldstrafe abgemildert.

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2010 – Verkauf von Tieren aus dem Zoo an dubiose Händler

Im Jahr 2010 geriet der Magdeburger Zoo in die Kritik, da Dokumente auftauchten, nach denen 24 Humboldt-Pinguinen anscheinend spurlos verschwunden sind. Der Verdacht lag nah, dass diese an einen dubiosen Tierhändler verkauft wurden. Bereits 2006 hatte Kai Perret 14 Pinguine der gefährdeten Art an einen Tierhändler verkauft, der zu diesem Zeitpunkt seinen Handel schon nachweislich aufgegeben hatte.

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2011 – Fang wilder Elefanten

Auch im Jahr 2011 machte der Zoo auf sich aufmerksam, als der Zooleiter Kai Perret bekannt gab, er habe vor, wilde Elefanten für den Zoo einzufangen. Eine Aufstockung war notwendig, da der Zoo lt. EU-Haltungsbedingungen zu wenig Elefanten in seinen Bestand hatte.

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2011 – Strafanzeige wegen Tötung von 27 Zebrafinken

Ebenfalls im Jahr 2011 wurde Strafanzeige gegen den Zoo wegen der Tötung von 27 Zebrafinken gestellt. Die Tötung ging aus den selbst geführten Bestands- und Abgangslisten 2011 hervor. Da die Zebrafinken zu klein waren, um als Futtermittel verwendet zu werden und Platz für eine attraktivere Vogelart geschaffen werden musste, erfolgte die Tötung wieder ohne vernünftigen Grund.

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Aktuelles

Sucht man im Internet nach Informationen zum Magdeburger Zoo, stößt man zwangsläufig auf Berichte von Zoobesuchern, die den Zustand und die Größe der Anlagen, sowie die Sauberkeit kritisieren: